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Fast jede Frau hat zeitlebens schon Blutungsstörungen erlebt: entweder zu spät, zu früh, dazwischen, ungewollt, zu heftig, zu leicht oder schmerzhaft: Die Monatsblutung ist manchmal verhext! Mancherorts, vor allen im mediterranen Kreis, wird ihr eine reinigende Funktion auf den Körper zugesprochen. Andernorts ist man häufig froh, wenn diese zum Beispiel mit Hilfe einer Hormonspirale zu umgehen ist.
Wie auch immer bewertet, zu häufige oder zu lange Blutungen können zu Eisenmangel führen, dieser wiederum zur permanenten Müdigkeit und Abgeschlagenheit sogar zu Depressionen.
Was tun? Abklären der Ursachen warum (transvaginale Ultraschall, Hormonbestimmung, ggf. auch Gebärmuttersspiegelung und Ausschabung) und dann gezielte Behandlung. In früheren Zeiten war dies häufig gleichbedeutend mit der Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Heutzutage stehen eine Vielzahl moderner Methoden zur Verfügung um diesen Schritt nicht unnötig durchzuführen zu müssen. Und wenn nicht zu umgehen oder gewünscht geschieht dies am schonendsten über eine Bauchspiegelung (suprazervikale laparoskopische Hysterektomie: LASH).
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