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Der 3D Ultraschall ist die modernste Methode des Ultraschalles im Bereich der Brust. Sie dient der frühestmöglichen Erkennung des Brustkrebses bzw. zur besseren und erweiterten Unterscheidung der Gut- bzw. Bösartigkeit. Im 3D Ultraschall zeigen sich eindeutige Hinweiszeichen auf Brustkrebs (sog. Spiculae), die mit anderen Methoden des Ultraschalles nicht ersichtlich sind. Es erfolgt eine computergesteuerte Analyse - einschließlich speziell nachfolgender 3D-Rekonstruktion: in unserer modernen Ultraschall-Computer-Systemeinheit wird das in vielen Volumen-Schnitten entstandene Ultraschallbild computergesteuert mittels ultraschneller Prozessoren gerendert und als 3D/4D-Bild rekonstruiert.
Diese Technologie ermöglicht eine stufenlose dreidimensionale Reise durch die Brust. Kleinste Befunde im Millimeterbereich lassen sich so auf Gut- oder Bösartigkeit hin analysieren.
Bitte bedenken Sie: Früherkennung von Brustkrebs rettet Leben! Die im Rahmen der gesetzlichen Krebsvorsorge vorgesehene Tastuntersuchung der Brust ab dem 30. Lebensjahr kann vor Stufe um kleinste Tumoren nicht erfassen. Die besten Heilungschancen haben kleine, nicht tastbare Tumore. Die Mammografie ist nicht zu 100 % aussagekräftig. Im Gegenteil sinkt die Erkennbarkeit bösartiger Befunde bei dichten Brustdrüsengewebe, unter Hormoneinnahme und in jüngeren Jahren auf unter 60 %. Mit anderen Worten bleiben in der Mammographie 40 % der bestehenden bösartiger Tumore in dichtem Brustdrüsengewebe unerkannt. Die durchschnittliche Erkennbarkeit bösartiger Befunde mit der Mammografie liegt bei ca. 75 %. Zusammen mit der Brustultraschalluntersuchung wird eine 90-95 % Sicherheit erzielt. Die Aussagekraft erreicht damit die der Kernspinuntersuchung (MRT).
Trotz eindeutiger Datenlage hierzu sowie der Tatsache, dass 1/3 aller neu diagnostizierten Brustkrebsfälle durch die Ultraschalluntersuchung des Frauenarztes entdeckt werden (Professor Madjar, Wiesbaden) stellt die Brustultraschalluntersuchung (Mammosonographie) in der Krebsvorsorge (Prävention) keine Kassenleistung dar. Es liegt in ihrer Hand, diese moderne Technologie für die Früherkennung für sich zu nutzen.
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