|
Etwa 5 Prozent der Schwangeren entwickeln eine gestörte Glukosetoleranz, eine diabetische Stoffwechsellage und damit einen Schwangerschaftsdiabetes (GDM). Dieser kann nur durch ein Provokationstest eindeutig erkannt und behandelt werden. Dazu wird eine standardisierte Zuckermenge auf nüchternen Magen getrunken und der Blutzuckergehalt nüchtern sowie 1 und 2 Stunden nach Zuckeraufnahme im venösen Blut bestimmt. Es gelten bestimmte Grenzwerte. Werden diese überschritten ist Diät oder Insulintherapie erforderlich. Unerkannt und unbehandelt kann der Schwangerschaftsdiabetes zu Wachstumsstörungen, Frühgeburt gestellt und Fehlbildungen führen. In bestimmten Fällen könnte er sogar für das Versterben des Kindes im Mutterleib verantwortlich sein. Ursächlich dafür verantwortlich ist der erhöhte Blutzucker und Insulingehalt im mütterlichen und vor allen Dingen kindlichen Blut. Damit eng verbunden ist auch die Prädisposition des Kindes zu späteren Erkrankungen wie Bluthochdruck, kardiovaskuläre Erkrankungen und Zuckerkrankheit.
All das lässt sich verhindern! Ein Zuckertest in der 24 Schwangerschaftswoche schafft Sicherheit. Obwohl absolut sinnvoll und empfehlenswert in Deutschland leider noch keine Kassenleistung.
|